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EXPANDION Immobilienconsulting GmbH - Chartered Surveyors - vermittelt und berät als Immobilienmakler bei Gewerbeimmobilien und Projekten. Unser Schwerpunkt als Makler und Berater liegt auf auf der Vermarktung von Einzelhandel-, Büro-, Hotel-, Logistik-, Industrie- sowie Spezialimmobilien und Gewerbegrundstücken.

Expandion zeichnet sich für unsere Kunden durch Transparenz und absolute Diskretion aus. Wir entwickeln als Gewerbemakler aus Velbert Ideen und Konzepte nach den Wünschen unserer Kunden und bieten Ihnen eine Vielzahl von interessanten Objekten an. Aus diesem Angebot suchen wir für Sie die Immobilien aus, die Ihren Anforderungsprofilen entsprechen.

Unsere Kunden begleiten wir als Gewerbeimmobilienmakler in allen Phasen des Vermietungs- und Transaktionsprozesses. Bei der Marktwertermittlung und der Bewertung Ihrer Immobilie bezieht Expandion neben Lage und Zustand auch aktuelle Trends sowie städtebaupolitische und finanzierungstechnische Aspekte in unsere Überlegungen mit ein.


Neuigkeiten - Aus der Immobilienwelt


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17.09.2020

RICS: Geplante Reform der ImmoWertV greift zu kurz Quelle: Haufe Online vom 14.9.2020

Der Berufsverband RICS hat den Entwurf zur Novelle der Wertermittlungsverordnung (ImmoWertV) aus dem Bundesbauministerium kritisiert. Die geplante Reform sei zwar wichtig, greife aber zu kurz, sagte Deutschlandchefin Sabine Georgi. Gewerbeimmobilien und internationale Standards seien vernachlässigt.

Die RICS hat ihre Einschätzung zur geplanten Novellierung des Wertermittlungsrechts in einem Schreiben an das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) dargelegt. Grundsätzlich begrüßt der Verband den Plan, die aktuell gültige ImmoWertV mit den Einzelverordnungen und dem "löchrigen Rest" der WertR 06 (Wertermittlungsrichtlinien) zu reformieren und die Transparenz auf dem deutschen Immobilienmarkt zu erhöhen, wie Sabine Georgi, Country Managerin der RICS Deutschland, ausführte.

Bedauerlich ist jedoch der Deutschlandchefin zufolge, dass mit der Novellierung lediglich versucht werde, die Bewertungspraxis in Bezug zu vereinheitlichen – "eine wirkliche Verbesserung ist damit nicht verbunden". Im Ergebnis bildet der Entwurf der RICS zufolge nur einen Teilbereich des Immobilienmarktgeschehens ab und wird vielfach nicht zur Anwendung kommen.

ImmoWertV-Reform: Gewerbeimmobilien im Entwurf nicht berücksichtigt
Die RICS kritisierte vor allem, dass in dem vorliegenden Entwurf die Chance zur Anpassung an internationale Standards und eine Behebung von Praxisschwierigkeiten vergeben worden sei. Es sei zu befürchten, dass Deutschland im Vergleich zu anderen etablierten Immobilienmärkten von gebräuchlichen Bewertungsstandards abweiche. In der Praxis bestehen wohl bereits Schwierigkeiten in der Anwendung der bisherigen Regelungen, die mit der Novellierung behoben werden sollten, auch weil sie zu Fehlern in der Bewertung führen, heißt es in der Mitteilung.

Auch sind im aktuellen Entwurf Gewerbeimmobilien nicht berücksichtigt. Die ImmoWertV in der novellierten Fassung würde weiterhin einen starken Fokus auf Wohnimmobilien aufweisen, so die RICS. Gerade bei heterogenen Gewerbeimmobilien sei die Datenlage der Gutachterausschüsse "sehr dürftig". Zudem rät der Berufsverband dem Bundesbauminister in seinem Schreiben zum Aufbau einer zentralen und bundeseinheitlichen digitalen Kaufpreissammlung für mehr Markttransparenz, die durch eine übergreifende Geschäftsstelle geführt wird.

"Da die Daten derzeit auf der Ebene der lokalen Gutachterausschüsse gesammelt und für die Erstellung des deutschlandweiten Immobilienmarktberichts anonymisiert zusammengefasst werden, schlagen wir vor, stattdessen eine einheitliche zentrale Datenbank zu erstellen." Sabine Georgi, Deutschland-Chefin von RICS

Novelle des Wertermittlungsrechts: Hintergrund und Verfahren
Die geltende Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) stammt aus dem Jahr 2010 und wurde zuletzt im November 2019 geändert. Die ImmoWertV beinhaltet verschiedene Richtlinien: Die Bodenrichtwertrichtlinie (BRW-RL von 2011), die Sachwertrichtlinie (SW-RL von 2012), die Vergleichswertrichtlinie (VW-RL von 2014), Ertragswertrichtlinie (EW-RL von 2015) sowie die Wertermittlungsrichtlinien 2006.

Nun soll die ImmoWertV unter Federführung des Bundesbauministeriums umfassend überarbeitet werden. Die wesentlichen Grundsätze sämtlicher bisheriger Richtlinien sollen in die sogenannte "ImmoWertV 2021" integriert werden. Inhaltliche Änderungen gegenüber den bisherigen Vorgaben sind bei den Richtlinien nach Angaben des Ministeriums nur beschränkt vorgesehen. Außerdem sollen die "Muster-Anwendungshinweise" zur ImmoWertV (ImmoWertA) beschlossen werden. Sie sind vergleichbar mit den Muster-Einführungserlassen bei BauGB-Novellen.

Bis zum 21. August haben sich unter anderem Branchenverbände und kommunale Spitzenverbände mit dem ImmoWertV-Entwurf in der Fassung vom 19.6.2020 beschäftigt. Deren Stellungnahmen werden derzeit ausgewertet. Die aufgrund dieser Ergebnisse geänderten Entwürfe werden dann innnerhalb der Bundesregierung thematisiert – und den Ländern und Verbänden noch einmal zur Stellungnahme übergeben. Die Endfassung des Entwurfs wird dann letztmalig der Bundesregierung zur Abstimmung vorgelegt und im Anschluss vom Bundeskabinett beschlossen, bevor sich der Bundesrat damit beschäftigen kann. Die neue ImmoWertV soll am 1.1.2021 in Kraft treten.

 immowert-v.pdf


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