EXPANDION - Makler für Gewerbeimmobilien 

Dienstleistung für Gewerbeimmobilien!

EXPANDION Immobilienconsulting GmbH - Chartered Surveyors - vermittelt und berät als Immobilienmakler bei Bestandsimmobilien und Projekten. Unser Schwerpunkt als Makler und Berater liegt auf Einzelhandel, FMZ, Shoppingcenter, Büro- und Geschäftshäuser, Hotels, Health Care Objekten, Logistic/light Industrie sowie Spezialimmobilien und Gewerbegrundstücken.

Expandion zeichnet sich für unsere Kunden durch Transparenz und absolute Diskretion aus. Wir entwickeln als Gewerbemakler aus Velbert Ideen und Konzepte nach den Wünschen unserer Kunden und bieten Ihnen eine Vielzahl von interessanten Objekten an. Aus diesem Angebot suchen wir für Sie die Immobilien aus, die Ihren Anforderungsprofilen entsprechen.

Unsere Kunden begleiten wir als Gewerbeimmobilienmakler in allen Phasen des Vermietungs- und Transaktionsprozesses. Bei der Marktwertermittlung und der Bewertung der Immobilie bezieht Expandion neben Lage und Zustand auch aktuelle Trends sowie städtebaupolitische und finanzierungstechnische Aspekte in unsere Überlegungen mit ein.


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Neuigkeiten - Aus der Immobilienwelt


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10.07.2020

Bei der Logistik tut sich was: Tummelplatz für Investoren Quelle: Haufe Online, v. 8.7.2020

Das Geschäft mit Logistikimmobilien läuft. Für Investoren und für Entwickler. Die Branche wächst. Zum einen hat sich das Asset krisenfest gezeigt, zum anderen locken überdurchschnittliche Mieten und relativ stabile Renditen. Und wegen Covid-19 geht der Trend zu regionalen Versorgungsketten.

PGIM, der Vermögensverwalter des US-Versicherers Prudential, hat es sich zum Ziel gesetzt, einen großen Anteil seines Fondsvermögens in Logistikimmobilien zu allozieren. Im Rahmen seiner European Core Strategy hat die Gesellschaft gerade fünf entsprechende Immobilien in Deutschland gekauft – im Auftrag der Investoren. Erworben wurde eine 8.000 Quadratmeter große Logistik- und Büroimmobilie in der Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen und ein Paket mit vier Logistikimmobilien im Großraum Berlin mit mehr als 100.000 Quadratmetern Nutzfläche.

E-Commerce und Lieferkettenmanagement treiben das Wachstum der Logistikbranche
"Die Logistikbranche wächst", sagt Thomas Kallenbrunnen, Senior Portfolio Manager der European Core Strategy von PGIM: "Wobei Berlin ein überdurchschnittliches Mietwachstum verzeichnet". Dies werde durch die Verlagerung auf E-Commerce an verbraucherorientierten Standorten noch unterstützt. In Frankfurt am Main sind vor allem Entwicklungsgrundstücke stark nachgefragt, wie der Immobilienberater BNP Paribas Real Estate beobachtet: Im ersten Halbjahr 2020 lag der Anteil der gehandelten Logistikflächen am Gesamtumsatz mit Gewerbeimmobilien bei neun Prozent – dies sei ein ausgesprochen starkes Resultat.

"Die Nähe der Immobilien zu wichtigen Verbraucherzentren erhöht die ohnehin schon hohe Widerstandsfähigkeit unseres Portfolios in der derzeit durch Covid-19 verursachten Marktunsicherheit." Thomas Kallenbrunnen, Senior Portfolio Manager der European Core Strategy von PGIM

Aufgrund der steigenden Nachfrage im online-basierten Einzelhandel und des sich abzeichnenden Trends, dass Industrieunternehmen als Teil des Lieferkettenmanagements größere Lagerbestände führen, will der Vermögensverwalter weitere Logistikimmobilien in Europa kaufen.

Diesem Trend folgt auch Union Investment und hat für seinen offenen Publikumsfonds "UniImmo: Global" in ein rund 150.000 Quadratmeter großes Logistikprojekt in der Region Nürnberg investiert. Bis März 2021 entstehen 81.200 Quadratmeter Hallen sowie Mezzanine- und Büroflächen. Vermietet wird an die Verkäuferin, die Dataform Dialogservices GmbH. Die Region Nürnberg gilt wegen der zentralen Lage in Süddeutschland als Logistik- und Light Industrial-Standort sehr attraktiv, sagt Stephan Riechers, Senior Investment Manager Logistik bei Union Investment.

"Adäquate Flächen sowohl im Bestand als auch im Neubau sind Mangelware, nicht zuletzt aufgrund der schwierigen Baulandgewinnung, und sobald sie auf den Markt kommen, relativ schnell vergriffen." Stephan Riechers, Senior Investment Manager Logistik bei Union Investment

Das europäische Logistik-Portfolio von Union Investment umfasst nach Angaben des Unternehmens aktuell 53 Objekte mit einem Volumen von rund 2,3 Milliarden Euro.

Logistikprojekt Buchschwabach-Roßtal
Bild: Union Investment
Union Investment setzt für seinen offenen Publikumsfonds "UniImmo: Global" ebenfalls gerne auf Logistik und hat frisch ein Projekt in der Region Nürnberg gekauft
Savills: Covid-19 treibt Diversifizierung der Lieferketten voran
Die Coronakrise hat das Segment Logistik bislang scheinbar unbeschadet überlebt. Trotzdem steht der globale Logistikmarkt vor deutlichen Veränderungen: Wegen der Pandemie stand vielerorts die Produktion still, die Lieferketten waren unterbrochen. Das befördert den Trend zurück zu regionalen Versorgungsketten beziehungsweise zum "nearshoring“, der Verlagerung in günstige Nachbarländer, meinen die Experten des Immobiliendienstleisters Savills. Alternative Produktionsstandorte werden demnach zu einer Verlagerung der Handelsströme führen und die Diversifikation am Logistikmarkt vorantreiben.

"Der deutsche Logistikmarkt ist geprägt von der globalen Zusammenarbeit, aber auch hier zeigt sich eine Dynamik, die den Blick auf regionale Produktion wendet. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wird Deutschland jedoch neben der Technologisierung der Prozesse auf günstigere Nachbarländer ausweichen müssen." Bertrand Ehm, Director Industrial Investment bei Savills

Der Savills Nearshoring Index zeigt, welche Länder Potenzial haben als direkte Anrainer zentraler Konsumentenmärkte: In Europa sind das etwa die Ukraine, Serbien oder die Tschechische Republik mit niedrigen Kosten in der Herstellung sowie für das Personal und einer guten infrastrukturellen Anbindung an die großen westeuropäischen Märkte. Deutschland rangiert auf einem der hinteren Plätze im Nearshoring Index. Obwohl die infrastrukturellen Begebenheiten und die offenen Märkte ein deutlicher Pluspunkt sind und das Land zu den großen Endverbrauchermärkten gehört, wird das Potenzial durch hohe Arbeits- und Produktionskosten wesentlich vermindert.

CBRE: Deutsche Logistikimmobilien steigen weiter in der Investoren-Gunst
Das Investmentvolumen am deutschen Logistikimmobilienmarkt lag Zahlen von CBRE zufolge mit rund 3,8 Milliarden Euro um 43 Prozent über dem Ergebnis der ersten sechs Monate des Vorjahres. Dies sei, nach dem Ausnahmejahr 2017, das zweitstärkste Halbjahr aller Zeiten , schreiben die Marktbeobachter.

"Covid-19 hat Logistikimmobilien in der Gunst von Investoren weiter steigen lassen". Kai Oulds, Head of Logistics Investment bei CBRE in Deutschland

Einen Grund sieht Oulds darin, dass es in dieser Assetklasse in den vergangenen Monaten trotz der Coronakrise verglichen mit anderen Immobilienassets kaum Mietausfälle gab. Darüber hinaus bestätigt CBRE die Ausführungen von Savills: Trends wie die Neuausrichtung der globalen Lieferkette, Re- und Nearshoring-Strategien sowie der anhaltend boomende Onlinehandel werden die Nachfrage nach Logistikimmobilien weiter treiben. Auch neue Investoren, die bisher auf andere Segmente fokussiert waren, werden starkes Interesse an Logistikimmobilien zeigen, meint Oulds.

Die Investorenlandschaft verändert sich. So haben laut CBRE offene Immobilienfonds im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 ihr Ankaufsvolumen verdreifacht – von zirka 500 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro. Die Spitzenrenditen bewegen sich aktuell bei 3,6 Prozent im bundesweiten Schnitt, das ist trotz der hohen Nachfrage ein moderater Rückgang um 0,2 Prozentpunkte. Oulds geht davon aus, dass die Spitzenrenditen vor dem Hintergrund des latenten Angebotsmangels aber noch einmal weiter sinken werden.

Colliers: Kriseneffekt sorgt künftig für noch mehr Wettbewerbsdruck
Die Deal-Pipeline sei bereits zum Jahresanfang gut gefüllt gewesen, weshalb die Covid-19-Krise nach Auffassung von Colliers International nicht ins Gewicht gefallen sei. Der Berater geht ebenfalls von einem Umsatz von rund drei Milliarden Euro aus.

"Trotz der Unsicherheiten, die die Covid-19-Pandemie auf den deutschen Investmentmarkt ausgelöst hat, setzt sich der Erfolgskurs dieser Assetklasse fort. Zu Beginn der Krise zeichnete sich bereits ab, dass der Logistiksektor als Gewinner hervorgehen könnte." Peter Kunz, Head of Industrial & Logistics EMEA bei Colliers International

Neben dem stabilen Vertrauen der üblichen Anleger, hätten sich weitere Investoren, die bislang gar nicht oder kaum in Berührung mit Logistik kamen, dieser Assetklasse verstärkt zugewandt, so Kunz. Dieser Kriseneffekt werde zukünftig für noch mehr Wettbewerbsdruck und dementsprechend für eine weitere Renditekompression auf dem Logistikimmobilienmarkt sorgen.

Insbesondere der wachsende E-Commerce, der aufgrund der Krise einen weiteren Nachfrageschub erlebte und bereits jetzt die Vorjahreswerte übertrifft, wird Colliers zufolge einen wesentlichen Einfluss auf die Nachfrage auf dem Investmentmarkt ausüben. Vor allem Verteilzentren und Umschlagimmobilien seien nachgefragt und versprächen Wertzuwächse und Sicherheit.



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