EXPANDION - Makler für Gewerbeimmobilien 

Dienstleistung für Gewerbeimmobilien!

EXPANDION Immobilienconsulting GmbH - Chartered Surveyors - vermittelt und berät als Immobilienmakler bei Bestandsimmobilien und Projekten. Unser Schwerpunkt als Makler und Berater liegt auf Einzelhandel, FMZ, Shoppingcenter, Büro- und Geschäftshäuser, Hotels, Health Care Objekten, Logistic/light Industrie sowie Spezialimmobilien und Gewerbegrundstücken.

Expandion zeichnet sich für unsere Kunden durch Transparenz und absolute Diskretion aus. Wir entwickeln als Gewerbemakler aus Velbert Ideen und Konzepte nach den Wünschen unserer Kunden und bieten Ihnen eine Vielzahl von interessanten Objekten an. Aus diesem Angebot suchen wir für Sie die Immobilien aus, die Ihren Anforderungsprofilen entsprechen.

Unsere Kunden begleiten wir als Gewerbeimmobilienmakler in allen Phasen des Vermietungs- und Transaktionsprozesses. Bei der Marktwertermittlung und der Bewertung der Immobilie bezieht Expandion neben Lage und Zustand auch aktuelle Trends sowie städtebaupolitische und finanzierungstechnische Aspekte in unsere Überlegungen mit ein.


Bürozeit bei Expandion, Makler, Immobilienmakler, Gewerbemakler, Gewerbeimmobilienmakler, Vermietung Ladenlokale, Makler Velbert, Immobilienmakler Velbert, Gewerbemakler Velbert, Immobilien, Verkauf Immobilien, Vermietung Immobilien, Vermietung Ladenlokal, Verkauf Häuser, Verkauf Geschäftshäuser, Immobilien Velbert, Vermietung Büro, Vermietung Lagerhallen, Verkauf Mehrfamilienhäuser

Neuigkeiten - Aus der Immobilienwelt


Zurück zur Übersicht

07.04.2020

Keiner will mehr Open-Space-Büros mieten Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thorsten Karl

Nordrhein-Westfalen. Große Verwerfungen wegen der Corona-Krise gibt es auf den nordrhein-westfälischen Büromärkten bislang nicht. Dazu sind die Leerstände zu gering und die Auftragsbücher zu voll. Gleichwohl erkennen die Gewerbeimmobilienmakler Tendenzen, wie sich die Nachfrage verschiebt. Was gestern noch angesagt war, hat sich heute zum Ladenhüter entwickelt.

Verunsicherung ist die im Moment wohl vorherrschende Befindlichkeit in der Branche - oder gar weltweit. Welche Auswirkungen die Corona-Krise langfristig auf die Immobilienmärkte haben wird, lässt sich noch nicht seriös sagen. Dass sie aber bereits jetzt Folgen hat, wissen die Büromakler in Nordrhein-Westfalen. Sie sind an vorderster Front und müssen zwischen den Unternehmen, die Flächen suchen und deren Kriterien sich teilweise dramatisch geändert haben, und den Eigentümern bzw. Entwicklern vermitteln. Letztere können von ihren Plänen kaum abrücken, wenn ihre Objekte plötzlich nicht mehr den Anforderungen entsprechen.

Eine recht genaue Vorstellung von dem, was ist, und dem, was auf den Düsseldorfer Büroimmobilienmarkt vermutlich zukommt, hat Marcel Abel, Managing Director von JLL Düsseldorf: "Wenn man die aktuelle Situation mit den Krisen nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und der Lehman-Pleite 2008 vergleicht, dann fällt vor allem auf, dass die laufenden Projekte derzeit noch geordnet abgeschlossen werden. Wir haben also keinen Strömungsabriss wie in vorangegangenen Fällen. Ein weiterer großer Unterschied: Die Auswirkungen sind für alle weltweit unmittelbar. Fast jeder ist direkt betroffen und muss nicht erst erkennen, wie sich ein Ereignis auf einem anderen Kontinent mittelfristig auf den eigenen Markt wie hier im Rheinland auswirken wird. Entsprechend fährt auch in Düsseldorf und der Region der Markt derzeit auf Sicht und neue Projekte tun sich noch schwer." Für Abel sowie viele andere Makler ist klar, dass Deutschland noch am Anfang der Epidemie steht und damit auch am Anfang der wirtschaftlichen Folgen. Und so fokussieren sich die Unternehmen erst mal auf den Mitarbeiterschutz und eine stabile technische Infrastruktur.

"Transaktionen hingegen und alle Aufgaben, die im Moment zeitlich nicht zwingend notwendig sind, werden vorerst verschoben", sagt Abel. Panik kann er in Düsseldorf jedoch nicht feststellen: "Aktuell zeigen Eigentümer und Investoren noch eine gewisse Beharrlichkeit, was Faktoren und Preise betrifft. Viele sehen die aktuelle Krise als eine Art V-Spalte: Solche Akteure, die mit einem längeren Zyklus rechnen, gehen davon aus, dass sie durch das Tal hindurchmüssen. Andere hingegen hoffen auf einen heftigen, aber kurzen Einbruch und dass sie praktisch über die Spalte hinwegspringen können. Aktuell ist noch völlig offen, welche Gruppe recht behalten wird."

In Köln stellt Uwe Mortag, Geschäftsführer von Larbig & Mortag, bereits konkrete Reaktionen auf die neue Situation fest: "In der Bürovermietung werden die Suchenden zurückhaltender und Anmietungen zu Höchstmieten sind überproportional stark betroffen. Die von uns betreuten Eigentümer prüfen mittlerweile ihre Bestände auf Risikofaktoren, dazu zählen Einzelhandels- und Gastronomiemieter."

Family-Offices sind als sichere Käufer gefragt

Im Investmentbereich hat Mortag durchaus Positives zu vermelden: "Vermögende Family-Offices halten weiterhin an ihren Ankaufplänen fest, da diese eine hohe Transaktionssicherheit bei gesicherter Finanzierung bieten können." Und genau solche Kaufinteressenten könnten zu den Gewinnern der Krise zählen. In der kommenden Zeit dürfte nicht immer der Höchstbietende der attraktivste Interessent sein, schätzt Mortag.

Vergleichsweise entspannt geht es da im Ruhrgebiet zu. Hier sind die Mieten niedriger, Leerstand kaum vorhanden und manch einer nutzt die Krise, um jetzt eine begehrte Fläche zu mieten, von der der vorherige Interessent abgesprungen ist. Eckhard Brockhoff vom Essener Maklerunternehmen Brockhoff & Partner berichtet, dass seine Mitarbeiter aktuell mit Mietern oder Käufern teilweise aus dem Homeoffice, teilweise aus dem Büro sprechen: "Unser Team führt die Hälfte aller Vermietungs- und Verkaufsvorgänge per Video- oder Telefonkonferenzen fort. Viele Abstimmungen erfolgen auch per E-Mail, sodass auf den Direktkontakt verzichtet werden kann, unsere Arbeit und unsere Prozesse aber weiterhin gut funktionieren. Bei einem weiteren Viertel gehen wir davon aus, dass die Corona-Krise die Firmen verändern wird. Wir hoffen aber, dass diese die Krise überstehen werden. Weiterhin sind wir sicher, dass das letzte Viertel der Vermietungs- und Verkaufsprozesse nur verschoben ist. Eine interne Analyse hat ergeben, dass es sich hier um Unternehmen handelt, die nicht von Corona betroffen sein werden und bei denen der Flächenbedarf fortbestehen wird."

Beim Essener Maklerhaus Ruhr Real stellt man hingegen eine deutliche Verschiebung der Nachfrage fest. "Coworking und Großraum sind out. Büromieter wollen jetzt schnell zurück in die Zelle, nach dem Motto: Only my own office is my castle", sagt Christian Hansmann, Geschäftsführer von Ruhr Real. Die Märkte hätten sich massiv verändert, so Hansmann. Standen im Zuge der New-Work-Welle immer häufiger Open-Space-Lösungen im Fokus der Mietinteressenten, so finde nun eine 180-Grad-Wende statt. "Bei uns laufen die Telefone heiß, weil die Firmen ad hoc Veränderungen ihrer Raumsituation wünschen. Bestehende Open-Space-Lösungen sollen zurückgebaut und stattdessen Einzelbüros etabliert werden", berichtet Hansmann. Auch würden spontan Übergangsflächen für Teilbelegschaften mit bis zu 50 Personen gesucht, um diese aus zu eng sitzenden Teams herauszulösen. Das Angebot an solchen Raumressourcen sei derzeit aber nicht groß genug. Flexible und leicht umbaubare Flächen seien daher ganz klar die Gewinner in der Krise.

Der Retailmarkt ist zum Erliegen gekommen

Zu den großen Verlierern gehört der Einzelhandel. Der Retailmarkt war schon vor der Krise schwierig, scheint nun aber fast zum Erliegen gekommen zu sein. "Sowohl Mieter als auch Vermieter sehen sich größten Problemen gegenübergestellt. Hier wollen wir aktiv den Dialog zwischen den Parteien fördern, um Lösungen zu finden, die die Krisensituation für alle gut überstehen lässt. Neuanmietungen sind aber im Bereich Retail fast auf null heruntergefahren" berichtet Uwe Mortag.



Zurück zur Übersicht